Fachstelle für Glücksspielsucht

Behandlungsdaten
 

Durch die Implementierung von einheitichen Anamnesebögen für GlücksspielerInnen und Anamnesebögen für Angehörige sind  steiermarkweit vergleichbare Daten aus unterschiedlichen ambulanten Suchtberatungsstellen verfügbar.

Ambulante Behandlungsdaten 2019

Anzahl der Ambulant
Behandelten Glücksspielerinnen

Im Jahr 2019 wurden in der Steiermark insgesamt 249 GlücksspielerInnen problemspezifisch beraten. Die Verteilung der KlientInnen ergibt sich im Wesentlichen durch die Behandlungskapazität für den Bereich der Glücksspielsucht der einzelnen Beratungseinrichtungen.  Zum Diagramm

Beschreibung der Glücksspielerinnen in ambulanter Behandlung aus 2019

Altersverteilung

Das Durchschnittsalter beträgt 38,8 Jahre.

Geschlecht

Unter den 2019 behandelten SpielerInnen waren 16,4% Frauen und 83,6% Männer. 

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2019 Geschlecht

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Berufliche Situation

Mehr als zwei Drittel (68,9%) ist berufstätig. Etwa ein Fünftel (18,0%) ist arbeitslos, 13,1% sind in Pension.

Spielschulden 

75,4% der GlücksspielerInnen haben infolge ihrers Glücksspiels Schulden.

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2019 Schulden

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Dauer der Glücksspielproblematik

Bei 32,8% der GlücksspielerInnen liegt die Problematik zum Zeitpunkt des Erstgesprächs bis zu 5 Jahre zurück. Bei 23,0% sind es bis zu 10 Jahre und bei 42,6% mehr als 10 Jahre.

Problematische Glücksspielform

Bevorzugte Art des Glücksspiels (Mehrfachnennung möglich)

  • Automaten: 59,6%
  • Sportwetten: 33,3%
  • Karten (Black Jack, Poker): 1,8%
  • Casino/Roulette: 3,5%
  • Sonstiges: 1,8%

BESCHREIBUNG DER ANGEHÖRIGEN IN AMBULANTER BEHANDLUNG AUS 2019

Geschlecht

78,4% der hilfesuchenden Angehörigen sind Frauen.

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2019 Geschlecht Angehörige

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Art der Beziehung

Angehörige, die eine Beratung aufsuchen, sind in erster Linie PartnerInnen mit einem Anteil von 58,3%, Eltern bzw. Elternteile haben einen Anteil von 33,3%. Kinder von Betroffenen haben einen Anteil von 8,3%.

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2019 Art der Beziehung

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Folgeproblematik für Angehörige

(Mehrfachnennungen waren möglich)

Die größten Auswirkungen durch die Spielsucht eines Familienmitgliedes auf Angehörige betreffen psychische (79,9%) und familiäre Schwierigkeiten (74,4%). Ähnlich schwer wiegen aber auch die finanziellen Probleme (64,8%).

Versuche der Angehörigen auf das
Spielverhalten Einfluss zu nehmen


(Mehrfachnennungen waren möglich)

Die häufigste Maßnahme auf den/die SpielendeN einzuwirken, wird in Form von Gesprächen (92,5%) versucht. 45,8% der Angehörigen haben die Geldverwaltung übernommen und 22,5% geben weitere Kontrolltätigkeiten (z.B. Geldbörseninspektion) an.