Fachstelle für Glücksspielsucht

Angehörigenberatung
 

Warum soll ich als AngehörigeR eine (Sucht)-Beratungsstelle aufsuchen?

Angehörige von GlücksspielerInnen werden häufig von der Suchtproblematik überrascht. Als Reaktion fühlen sie sich dann oftmals verunsichert, hilflos und allein.

Fragen wie bspw. „Was kann ich tun, um zu helfen?“, „Warum wurde ich solange belogen?“, „Wie soll das finanziell weitergehen?“ tauchen auf, die mit negativen Gefühlen von Scham und Verzweiflung verknüpft sind. Auch Schuldgefühle in Form von „Warum habe ich das nicht früher bemerkt?“ sind nicht selten in dieser Situation.

Es entsteht bei Angehörigen zusätzlich Druck, gute Lösungsstrategien für diese schwierige Lage zu entwickeln, sodass sie weiteren Stress und Belastung erleben können.

Wie kann (Sucht)-Beratung für mich als AngehörigeR hilfreich sein?

Informationen zu Krankheit und Hilfsmöglichkeiten

Wissen zu Krankheitsbild, -verlauf und Behandlungsmöglichkeiten unterstützt Angehörige, ihre Erfahrungen und Erlebnisse besser verstehen zu können.    

Umgang und Strategien, um  Druck- und Stresssituationen weniger belastend zu bewältigen

Schwierige Lebenssituationen lassen sich besser meistern, wenn man selbst in der Lage ist, etwas zu tun (z.B. durch Änderung der Kommunikation mit dem Spieler, Umgang mit Schuld- u/o Schamgefühlen ...).

Es gibt jedoch kein „optimales“ Verhaltensmuster für Angehörige, das sie befolgen sollten. Die individuellen Situationen, in denen Angehörige sich befinden, erfordern eine eigene  Betrachtung, um entsprechende Handlungsstrategien zu überlegen, damit  Entlastung stattfinden kann.

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